Gerätehausanbau in Hohensolms fertiggestellt

Die Feuerwehr feiert Einweihung

Planungsphase

Im Jahr 2019 wurden Überlegungen konkret, das Gerätehaus Hohensolms um einen weiteren Stellplatz zu erweitern. Gleichzeitig sollte für das Notstromkonzept der Gemeinde Hohenahr eine Räumlichkeit geschaffen werden, in der die Technik untergebracht wird und im Ernstfall betrieben wird. Der Bauausschuss hat zusammen mit einem Architekten eine Zeichnung des Bauvorhabens angefertigt und entsprechende Angebote eingeholt. Mit den Bauzeichnungen und den geplanten Baukosten wendete sich der Bauausschuss an die Gemeinde, um für das Bauvorhaben zu werben.

Der Platz im Gerätehaus war seit der Indienststellung des GW-Ks (Gerätewagen-klein) knapp geworden. Mittlerweile waren in Hohensolms auf zwei Stellplätzen drei Fahrzeuge stationiert, sodass ein Fahrzeug mittig in der Halle abgestellt werden musste. Dies hat auch der technische Prüfdienst bemängelt. Dieser hat außerdem fehlende Duschen bemängelt, die inzwischen in einem Gerätehaus vorgehalten werden müssen. Kurzerhand wurde der Anbauplan um neue Duschen erweitert.

Nach der notwendigen Planänderung und Problemen mit dem ausgewiesenen Baugebiet rund um das Gerätehaus sollte dann Anfang 2020 mit dem Bau begonnen werden. Doch die Corona-Pandemie verschob den Baubeginn zunächst auf unbestimmte Zeit. In der Zwischenzeit stiegen die Baumaterialpreise. Eine neue Kalkulation musste durchgeführt werden. Die Gemeinde hat weiterhin grünes Licht gegeben.

 

Bauphase

Am 16.04.2021 könnte dann endlich die Baustelle eingerichtet werden. In 1.651 Arbeitsstunden in Eigenleistung könnte der Anbau offiziell am 14.10.2021 fertiggestellt werden. Dies gelang nur, weil neben der Eigenleistung der Kameraden der Einsatzabteilung zahlreiche Firmen Materialien und Maschinen zur Verfügung gestellt haben. 

Einen großen Dank geht insbesondere an folgende Firmen und Privatpersonen:

  • Dachdeckerbetrieb Boris Gombert
  • Firma Lauber, Dillenburg
  • Architekt Harry Hedler
  • Hubert & Marcel Doffing
  • Jens Griebel (Elektrotechnik)
  • Michael & Jonas Brück
  • Malerbetrieb Norbert Böcker
  • Heizungsbau Ralf Hartmann
  • Holzbau Schmidt, Niederweidbach
  • Abfallwirtschaft Lahn-Dill
  • Wolfgang Netz
  • Wolfgang & Tobias Buß

 

Offizielle Einweihung

Am Freitag den 15. Oktober 2021 fand die Einweihungsfeier in der Fahrzeughalle statt. Alle Teilnehmer waren entweder vollständig geimpft oder bereits vom Corona-Virus genesen.

Alexander Schmidt (Wehrführer) und Lars Spitznagel (GBI und Vorsitzender Feuerwehrverein Hohensolms) begrüßten die Gäste (insbesondere den Bürgermeister Armin Frink, 1. Beigeordneter Edgar Rücker, Vertreter des Gemeindevorstand und der Gemeindevertretung, den Ortsbeitrat Reimund Griebel und den stellv. Vorsitzender des Feuerwehrverbands Wetzlar Armin Lühring) und gaben zu Beginn einen Einblick in die Bauphase. Anschließend sprachen einige Gäste Grußworte aus. Dabei wurde immer wieder die starke Eigenleistung der Kameraden hervorgehoben. Dies habe der Gemeinde eine Menge Baukosten gespart, was somit der Feuerwehr für anderweitige Beschaffungen zur Verfügung stehe. Einige Gäste überreichten der Feuerwehr nach ihren Grußworten das ein oder andere Präsent.

Auch der Feuerwehrverein Hohensolms übergab der Einsatzabteilung ein Präsent. Eine Hochwasserschutzpumpe CHIEMSEE erweitert ab sofort die Ausrüstung. Damit kann ungesiebtes Schmutz- und Abwasser mit Feststoffen gefördert werden und ist dabei ideal für Hochwassereinsätze und überflutete Keller geeignet.

Anschließend dankte Pia Großmann (2. Vorsitzende Feuerwehrverein Hohensolms) herzlich den Helfern, die sich maßgeblich am Anbau eingebracht haben. Axel Haus, Milan Havlena, Reinhold Schmidt, Alexander Schmidt und Norbert Böcker werden als Dankeschön zum Essen eingeladen.

Im Abbau kommt neben dem MTW auch das Notstromkonzept der Gemeinde Hohenahr unter. Dieses wurde im Detail von Tim Kessler (stellv. GBI) vorgestellt und sieht u. a. Stromerzeuger und Beleuchtungsmaterialien für jeweils ein Gebäude pro Ortsteil vor. Verladen wird die Notstromausrüstung auf einem Anhänger, der im neuen Anbau stationiert ist. Daneben steht im Anbau ein weiteres größeres Aggregat, welches für die Erhaltung der Wasserversorgung im langanhaltenden Stromausfall vorgesehen ist.

Nach dem offiziellen Teil bekamen die Gäste die Möglichkeit, sich den Anbau im Detail anzusehen und die ein oder andere Frage zu stellen.

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